Persönliches

... im Telegrammstil

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften (Dipl.-Volkswirt) und der Psychologie (B. Sc.), Promotion zum Dr. rer. pol.
  • Top-Expertin und Keynote-Speaker für die Themen  EKS (engpass-konzentrierte Strategie nach W. Mewes) und partizipative Unternehmenskultur
  • Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt EKS und ganzheitliche Spezialisierung
  • Autorin mehrerer Business-Bestseller (u.a. Strategiebuch des Jahres 2010)
  • seit 2016 Gründerin und Geschäftsführerin der GoGREAT GmbH zusammen mit Timo Kaapke

 

 

... für alle die es genauer wissen wollen


Im Jahr 1958 erblickte ich am 1. April das Licht der Welt. Nach den üblichen Höhen und Tiefen der Kindheit und einer eher langweiligen Schulzeit begann ich mit 19 Jahren das Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Mein Berufsziel war klar: ich wollte Wirtschaftsjournalistin werden! Nach dem VWL-Examen im Jahr 1982 bekam ich auf dem Weg dorthin die Gelegenheit, Assistentin von Prof. Dr. Otmar Issing (später Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank EZB) am Lehrstuhl für Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen zu werden. Dort schrieb ich meine Doktorarbeit und wurde zum Dr. rer. pol. promoviert. 

Meine erste Karrierestation nach der Uni war das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, wo ich in der Presseabteilung dafür verantwortlich war, die Forschungsergebnisse der Kollegen in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen. In diesen vier Jahren habe ich gelernt, Informationen für alle möglichen Medien aufzuarbeiten - und vor allem, hoch komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen, ohne sie zu verfälschen.

 

Im Jahr 1988 verwirklichte sich mein Berufsziel: es ging zu den Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Informationsdiensten. Dort war ich in leitender Position verantwortlich für zwei Newsletter mit der Zielgruppe Mittelstand. Als die FAZ GmbH dann 1989 den Mewes-Verlag und damit die Rechte an der EKS übernahm, durfte ich gemeinsam mit dem EKS-Begründer Wolfgang Mewes an der Neufassung dieser Strategie arbeiten. In diesen Jahren habe ich von Mewes in langen Diskussionen und Gesprächen die Kunst des strategischen Denkens erlernt. Dass ich sein Lebenswerk publizistisch pflegen durfte war einer der großen Glücksfälle in meinem Leben.

 

Wer die EKS kennt, der weiss, dass dieses sehr machtvolle Instrument  viele Kräfte zu aktivieren versteht. Mir ging es nicht anders: ich wollte mich unbedingt selbständig machen. Ursprünglich sollte es eine auf Sportereignisse  spezialisierte Werbe- und Marketingagentur werden; doch dann ließ mich die EKS nicht mehr aus ihren Fängen. 1991 machte ich mich dann selbständig als Strategie-Beraterin und Publizistin. Sehr förderlich war in dieser Zeit die enge Zusammenarbeit mit Lothar J. Seiwert, von dem ich sehr viel gelernt habe.  Den FAZ Informationsdiensten und Wolfgang Mewes blieb ich noch bis 1996 als freie Mitarbeiterin und verantwortliche Redakteurin des EKS-Newsletters „Strategiebrief" verbunden. Seitdem habe ich von unzähligen erfolgreichen Unternehmern viel über die Chancen und Risiken in der Unternehmensführung gelernt.

 

Meinem Lebensthema „Strategie und Spezialisierung" bin ich lange  treu geblieben. Zu meinen Klienten zählten und zählen Unternehmen, die der Wille eint, über sich hinaus zu wachsen und ihrer wichtigsten Aufgabe noch besser gerecht zu werden: eine lebensfreundliche Zukunft zu erschaffen. Mehr und mehr bin ich im Laufe der Jahre  zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Strategie nur dann voll zur Entfaltung kommen kann, wenn sie von einem Team getragen wird, das mit ganzer Energie auf ein gemeinsames Zeil hin arbeitet. Darum habe ich 2016 mit Timo Kaapke zusammen die Go GREAT GmbH gegründet.

 

Meine Werte und Motive

 

"Ein schönes Leben hat man, wenn man jeden Morgen aufwacht und es kaum erwarten kann, dass es losgeht." Dieser Satz von Barbara Sher  ist  Leitmotiv und Ziel meiner Arbeit. Denn Arbeit ist neben der Liebe nun mal das zentrale Thema, das unserem Leben Sinn und Lebensfreude gibt - und wenn man es schafft, mit vollem Herzen seiner Berufung  zum Nutzen anderer nachgehen zu dürfen, dann ist das ein wunderbares Geschenk.

 

Doch wie viele Menschen stehen tatsächlich am Morgen auf und können es kaum erwarten, an ihren Arbeitsplatz zu gehen? Wenn es stimmt, dass nur 16 Prozent der Menschen morgens motiviert zur Arbeit gehen  (Gallup-Umfrage 2016), so sollte uns das  sehr zu denken geben. Und wie viele Kunden fühlen sich wirklich "ihren" Unternehmen verbunden? Diese Zahl liegt sicherlich noch niedriger.

 

Vielen erfolgreichen und großartigen Unternehmern  verdanke ich die Einsicht, dass ökonomischer Erfolg (auch und gerade  in Form von Gewinnen)sowie das Leben wichtiger menschlicher Werte  und eine harmonische Integration in die Mitwelt keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: sie bedingen einander!  Und es gibt  relativ einfache Wege, um menschliche Werte und Bedürfnisse in der scheinbar kalten Welt der Ökonomie zu leben. Innovationsgeist, der Wunsch, es besser zu machen als andere, seinen Kunden, Mitarbeitern und sich selbst  Wertschätzung zu geben und diese zu erhalten, gute Beziehungsqualität zu leben und zu erleben - alles das sind menschliche Grundbedürfnisse, die sich mit der richtigen Strategie sehr wohl zu einem guten Ganzen fügen.

 

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier"  sagte einst Mahatma Gandhi.

 

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie in diesem Sinne Ihr Unternehmen erfolgreich und sinnerfüllt führen können, dann freue ich mich auf eine Zusammenarbeit!